„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst.“
Kennst du diesen Satz von Jim Rohn? Er gab diese Aussage in seinen Motivationsreden an tausende von Menschen weiter. Und ja, prinzipiell hatte er damit schon Recht, denn je unbewusster wir mit uns selbst sind, umso mehr werden wir zu dem, was unser Umfeld uns vormacht.
Aber die eigentliche Frage ist ja: Entspricht dir das wirklich? Sind diese Menschen die korrekten Menschen für dich? Und wird dieses Leben dieser 5 Menschen DICH am Ende wirklich erfüllen???
Denn die Aussage dahinter ist ja, dass wir uns andere Menschen suchen müssen, um zu dem Menschen zu werden, wer wir glauben sein zu wollen. Aber da fängt das Problem ja schon, denn in den meisten Fällen, wollen wir immer das sein, was uns nicht entspricht. Wir suchen nach dem, was wir nicht sind oder haben. Wir erschaffen also eine Vorstellung von uns, die einer Illusion entspringt. Und diese entsteht, weil sich unsere Offenheit in der Welt umblickt und sich danach sehnt, aufgefüllt zu werden. Und dann sucht so ein offenes Ego eben ganz schnell nach der materiellen Fülle, dem großen Erfolg und dem finanziellen Wohlstand, obwohl es ihm gar nicht entspricht.
Unser Verstand identifiziert sich IMMER mit den Nichtselbst Themen unserer offenen Zentren.
Er will sein, was er NICHT IST. So einfach. Schaust du also in deine offenen Zentren, dann wirst du erkennen, wo es dich zwar immer wieder hinzieht im Außen, welche Menschen dich beeinflussen, aber das ist NICHT, was du bist!
Dein offenes Nichtselbst wird sich nun mal 5 Menschen aussuchen, die genau das bedienen, was dir scheinbar fehlt und du lässt dich immer tiefer in dein Nichtselbst konditionieren, weil du dich auffüllst mit der “falschen Energie” der anderen. Weil du nach Menschen mit dem Verstand suchst, statt deinem Körper die Entscheidung zu überlassen, mit wem du in Verbindung gehen solltest, um die “korrekte Konditionierung” zu erhalten, die dich zu dem macht, was du wirklich bist. Es ist also ein netter Spruch, das mit den 5 Menschen, aber im Nichtselbst ist diese Suche nach den “richtigen” 5 Menschen dein energetischer Selbstmord.
Deshalb liebe ich Human Design. Es zeigt dir, wer du im Grunde wirklich bist. Es zeigt dir auf, wo du glaubst nicht genug zu sein und dich deswegen anderen Menschen anpasst. Es zeigt dir, was dich ausmacht und was eben nicht in dir angelegt ist und das dir trotzdem NICHTS FEHLT! Wenn du dein Human Design erkennst, dann kannst du endlich aufhören dich zu vergleichen und schreibst deine eigene Story of life! Du wirst die richtigen Menschen, Situationen und Dinge in dein Leben ziehen, die dich zu dir selbst werden lassen. Du musst nicht im Außen schauen, wer du sein willst, weil das Leben der anderen nun mal nicht deins ist.
Glaub nicht alles, was du siehst und hörst
Aber ja, so wird es uns nun mal erzählt, vor allem in der Welt der Großen, in der Welt, in der es uns um unser persönliches Wachstum geht. Uns wird propagiert, dass wir als wir selbst nicht genug sind, dass wir mehr aus uns heraus holen müssen, dass wir uns ein Beispiel nehmen sollen, an denen, die mehr geleistet haben. Aber geht es denn wirklich darum??? Ich glaube, wenn wir uns bewusst machen, wer wir sind, dann erkennen wir, dass uns nichts fehlt. Wir drosseln uns nicht mehr in unserer eigenen Energie (unseren Definitionen) und wir hören auf uns selbst zu pushen in dem, was uns gar nicht entspricht (unsere Offenheit), nur weil wir uns im Mangel fühlen. Denn dieser Mangel entsteht am Ende nur, weil die Welt dir suggeriert, dass du nicht genug bist. Nicht schlank genug, nicht reich genug, nicht klug genug, nicht geerdet genug, nicht schnell genug, nicht willensstark genug, nicht liebenswert genug, nicht sicher genug… das könnte ich ewig so fortsetzen.
Jedes Zentrum bringt seinen eigenen Mangel mit
Das undefinierte Kopfzentrum denkt:
“Ich bin nicht inspiriert genug.
Ich bin nicht spirituell genug.
Ich habe nicht genug Antworten.”
Das undefinierte Ajnazentrum denkt:
“Ich bin mir nicht sicher genug (mental).
Ich bin nicht klug genug.”
Das undefinierte Kehlzentrum denkt:
“Ich bin nicht sichtbar genug.
Ich bin nicht interessant genug.”
Das undefinierte G-Zentrum denkt:
“Ich bin nicht liebenswert genug.”
Das undefinierte Egozentrum denkt:
“Ich bin nicht wertvoll genug.
Ich bin nicht diszipliniert genug.
Ich bin nicht erfolgreich genug.
Ich besitze nicht genug.”
Das undefinierte Milzzentrum denkt:
“Ich bin nicht sicher genug (existenziell).
Ich bin nicht gesund genug.”
Das undefinierte Emotionalzentrum denkt:
“Ich bin nicht glücklich genug.
Ich bin nicht sicher genug (emotional).
Ich bin nicht leidenschaftlich/romantisch genug.”
Das undefinierte Sakralzentrum denkt:
“Ich bin nicht leistungsfähig genug.
Ich bin nicht aktiv genug.”
Das undefinierte Wurzelzentrum denkt:
“Ich bin nicht schnell genug.”
Du bist immer genug, so wie du bist.
Und um das zu erkennen, brauchst du nicht 5 Menschen in deinem Umfeld, die dir zeigen, was dir noch fehlt, sondern vor allem braucht es erstmal einen Zugang zu dir selbst, um zu erkennen: “Wer bin ich eigentlich, ohne alle die anderen?”
Du siehst also, es ist nicht immer sinnvoll, sich 5 Menschen zu suchen, die dort sind, wo man hinwill, wenn man selbst noch nicht weiß, wer man eigentlich ist. Denn dann neigen wir dazu, etwas sein zu wollen und nach Dingen zu streben, die uns nicht entsprechen. So entfernen wir uns immer weiter von uns selbst, füttern unsere Nicht Selbst Themen und halten uns fest an unseren Konditionierungen.
Also, wer bist du, wenn du niemand mehr sein willst?
Und um diese Nichtselbstthemen zu vertiefen und mehr Bewusstsein zu schaffen dafür habe ich zusätzlich zu diesem Blogartikel eine neue Podcastfolge aufgenommen und veröffentlicht.
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Mehr InformationenWillst du dir gerne einen Überblick über die Suchtthemen in den undefinierten Zentren verschaffen, dann kannst du dir hier auch mein neues Ebook zu diesem Thema herunterladen:
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